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Beirat setzt Leitlinien für die SCHULBAU-Messe Frankfurt

Die Beiratssitzung in Frankfurt hat zentrale Themen für die kommende SCHULBAU – Internationaler Salon und Messe definiert. Ganztag, Bestandstransformation und nachhaltige Baukultur prägen das Programm der Messe am 15. und 16. April 2026 in der…

10. März 2026
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Ganztag, Transformation im Bestand und Baukultur rücken zunehmend in den Mittelpunkt der aktuellen Schulbaudebatte. Pädagogische Anforderungen, nachhaltige Strategien und neue Formen der Zusammenarbeit prägen die Diskussion und bilden die programmatische Grundlage für die kommende SCHULBAU – Internationaler Salon und Messe.

Die Sitzung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Architektur, Politik, Verwaltung und Planung zusammen und formulierte klare Leitlinien für den zukünftigen Bildungsbau. Deutlich wurde dabei: Schulbau ist heute weit mehr als eine bauliche Aufgabe. Pädagogik, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung greifen immer stärker ineinander.

Ganztag verändert Schule und Architektur

Ein zentraler Schwerpunkt der Diskussion war der Ganztag. In Frankfurt am Main wird dieses Modell seit Jahren konsequent ausgebaut und erreicht inzwischen einen Erfüllungsgrad von rund 80 Prozent. Ganztag wird dabei nicht mehr nur als Betreuungsangebot verstanden, sondern als pädagogisches Konzept, das neue räumliche Anforderungen stellt.

Offene Lernlandschaften, Clusterstrukturen und multifunktionale Räume gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig wächst der Anspruch, pädagogische Perspektiven stärker in Planungsprozesse einzubeziehen. Die Messe in Frankfurt wird diesem Thema daher einen wichtigen Programmschwerpunkt widmen.

Transformation im Bestand und neue Bildungsorte

Neben dem Neubau rückt zunehmend die Transformation bestehender Gebäude in den Mittelpunkt. Diskutiert wurde unter anderem die Umnutzung innerstädtischer Großimmobilien, etwa ehemaliger Kaufhäuser, zu Bildungsstandorten.

Projekte wie die „Schule Neue Börse“ zeigen, welches Potenzial in der Weiterentwicklung bestehender Strukturen liegt. Multi-Use-Immobilien, die Bildung, Kultur und Gemeinwesen miteinander verbinden, gelten dabei als zukunftsweisendes Modell für die Stadtentwicklung.

Nachhaltigkeit, Baukultur und internationale Perspektiven

Auch Fragen der Klimaneutralität und nachhaltigen Konstruktion standen im Fokus. Die Holzbauoffensive in Hessen sowie modulare Bauweisen für Schulen und Kitas zeigen neue Wege für ressourcenschonendes und zugleich wirtschaftliches Bauen. Ergänzt wurde die Diskussion durch Themen wie klimaangepasste Freiraumgestaltung, Hitzeschutz und nachhaltige Materialstrategien.

Internationale Perspektiven erweitern dabei bewusst den Blick. Beispiele aus den Niederlanden und aus skandinavischen Ländern sollen auf der Messe neue Impulse für Raumkonzepte, Schulorganisation und Ganztagsmodelle liefern.

Die Beiratssitzung hat damit eine klare inhaltliche Grundlage für die kommende SCHULBAU geschaffen. Ganztag, Bestandstransformation, Baukultur und nachhaltige Bauweisen prägen das Programm und verbinden pädagogische Praxis, kommunale Strategien und architektonische Qualität.

Die SCHULBAU – Internationaler Salon und Messe in Frankfurt am Main lädt am 15. und 16. April 2026 dazu ein, diese Themen gemeinsam weiterzudenken, Projekte kennenzulernen und neue Partnerschaften im Bildungsbau zu entwickeln.

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