Fassadentechnik-Award 2026
Im Rahmen des SCHULBAU Festivals werden am 11. November 2026 in Berlin innovative Fassadenlösungen ausgezeichnet, die Energieeffizienz, Materialstrategie und architektonische Qualität in Einklang bringen.

Fotos: KI ChatGPT, Adobe Stock
Ziel der Auszeichnung
Der Fassadentechnik-Award 2026 zeichnet Gebäudehüllen und Fassadenkonzepte aus, die zukunftsfähige Antworten auf die technischen, energetischen und konstruktiven Herausforderungen des Bauens geben. Gesucht werden Projekte, die technische Innovation, bauphysikalische Qualität, Nachhaltigkeit, architektonische Gestaltung und wirtschaftliche Umsetzbarkeit miteinander verbinden – unabhängig davon, ob es sich um Neubauten, Sanierungen, Erweiterungen oder Modernisierungen handelt.
Im Fokus stehen insbesondere Projekte, die neue Wege in der Fassadentechnik aufzeigen. Gebäudehüllen übernehmen heute weit mehr als den Witterungsschutz: Sie regulieren Energieflüsse, Tageslicht und Raumklima, integrieren technische Funktionen, erzeugen erneuerbare Energie und tragen wesentlich zur Ressourceneffizienz und Langlebigkeit von Gebäuden bei. Gesucht werden innovative Fassadenlösungen, die diese vielfältigen Anforderungen durch intelligente Konstruktionen, hochwertige Materialien und integrale Planung überzeugend erfüllen.
Besonders begrüßt werden Ansätze, die Prinzipien des kreislaufgerechten Bauens berücksichtigen – etwa durch modulare Fassadensysteme, reversible Konstruktionen, sortenreine Materialtrennung oder Konzepte zur späteren Umnutzung und Wiederverwendung von Fassadenbauteilen. Ebenso willkommen sind adaptive Fassaden, integrierte Photovoltaik, digitale Planungs- und Fertigungsprozesse sowie innovative Vorfertigungs- und Montagetechnologien.
Der Award versteht sich ausdrücklich international und möchte unterschiedliche Wege und Lösungen moderner Fassadentechnik sichtbar machen – von wirtschaftlichen Standardlösungen bis hin zu innovativen Pilotprojekten. Gesucht werden sowohl experimentelle als auch praxiserprobte Ansätze, die einen Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger und leistungsfähiger Gebäudehüllen leisten.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Projekten, die zeigen, wie hochwertige Fassadentechnik unter realen wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen erfolgreich umgesetzt werden kann. Nachhaltigkeit wird dabei ausdrücklich praxisnah verstanden: Willkommen sind sowohl wirtschaftliche Lösungen als auch experimentelle Fassadenkonzepte mit Vorbildcharakter.
Teilnahmeberechtigung
Zugelassen sind:
- realisierte, im Bau befindliche oder in Planung befindliche Projekte
- Fassaden für Neubauten, Sanierungen, Erweiterungen oder Modernisierungen
- Beiträge von Architekturbüros, Fassadenplanern, Fachplanern, Ingenieurbüros, öffentlichen Bauherren, Herstellern sowie interdisziplinären Teams
Gesucht werden insbesondere Projekte mit:
- innovativen Fassaden- und Gebäudehüllensystemen
- modularen oder flexiblen Fassadenkonzepten
- nachhaltigen Materialstrategien
- Holz-, Hybrid- oder kreislaufgerechten Konstruktionen
- intelligenten oder adaptiven Fassadensystemen
- integrierter Photovoltaik oder multifunktionalen Gebäudehüllen
- innovativen Befestigungs-, Vorfertigungs- oder Montagelösungen
- Lösungen für Rückbau, Umnutzung oder Wiederverwendung von Fassadenbauteilen
- energieeffizienten und wirtschaftlichen Fassadenkonzepten
- ressourcenschonenden Sanierungs- oder Weiterbaukonzepten im Bestand
Auch Teilaspekte nachhaltiger oder innovativer Fassadentechnik können eingereicht werden. Projekte ohne vollständige Nachhaltigkeitszertifizierung oder umfassende Lebenszyklusanalysen sind ausdrücklich willkommen.
Einzureichende Unterlagen
Die Unterlagen sollen die Idee, Qualität und Besonderheiten des Projekts nachvollziehbar darstellen.
Einzureichen sind:
- Kurzbeschreibung des Projekts
- Erläuterungsbericht zum Fassadenkonzept
- Pläne, Fotos oder Visualisierungen
- Angaben zu Konstruktion, Materialwahl und Nachhaltigkeitsstrategie
- Informationen zu Energie-, Betriebs- oder Nutzungskonzepten
- optionale Nachweise zu CO₂, Lebenszyklus oder Zertifizierungen
Der Umfang der Unterlagen soll angemessen und praxisnah bleiben.
Bewertungskriterien
Die Jury bewertet die Projekte ganzheitlich und im jeweiligen Kontext.
Innovation & Fassadentechnik
- technische Innovationskraft
- konstruktive Qualität und Detaillösungen
- Integrationsgrad unterschiedlicher Fassadenfunktionen
- adaptive oder intelligente Fassadensysteme
- Vorfertigungs-, Montage- und Digitalisierungskonzepte
- Beitrag zur Weiterentwicklung der Fassadentechnik
Nachhaltigkeit & Ressourceneinsatz
- ressourcenschonende Bauweisen
- nachhaltige oder recyclingfähige Materialien
- CO₂-Reduktion und Energieeffizienz
- Langlebigkeit und Robustheit
- ressourcenschonende Sanierung und Weiterverwendung bestehender Strukturen
Kreislaufwirtschaft & Flexibilität
- Rückbaubarkeit und Wiederverwendbarkeit
- modulare oder anpassungsfähige Systeme
- Umnutzungsfähigkeit
- sortenreine Materialtrennung und reversible Konstruktionen
- demontierbare Bauteile und flexible Lebenszyklusstrategien
Architektur & Gestaltung
- architektonische Qualität der Gebäudehülle
- Materialität und Detailqualität
- Integration in das Gesamtgebäude
- gestalterische Wirkung
- Beitrag zu Komfort und Aufenthaltsqualität
Wirtschaftlichkeit & Umsetzbarkeit
- realistische und wirtschaftlich umsetzbare Lösungen
- Betriebssicherheit und Wartungsfreundlichkeit
- Lebenszyklusdenken
- Effizienz im Einsatz von Flächen, Material und Ressourcen
Innovation & Vorbildcharakter
- neue Ansätze in der Fassadentechnik
- internationale Perspektiven
- Übertragbarkeit auf andere Projekte
- Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger Gebäudehüllen
Der Award möchte ausdrücklich unterschiedliche Wege moderner Fassadentechnik sichtbar machen – von einfachen, wirtschaftlichen Lösungen bis hin zu experimentellen Pilotprojekten.
Jury
Die Jury ist interdisziplinär besetzt und vereint Fachkompetenz aus Architektur, Bildung, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Forschung und öffentlicher Hand.
Preisverleihung
Die Preisverleihung findet am 11. November 2026 in Berlin im Rahmen des SCHULBAU Festivals statt.
Bewerbung
Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 15. September 2026 zu. Die Einreichung sollte die Besonderheiten des Projekts nachvollziehbar darstellen und kann frei zusammengestellt werden. Pläne, Fotos, Visualisierungen sowie Erläuterungen zu Konzept, Konstruktion, Nachhaltigkeit und Nutzung sind willkommen. Bitte reichen Sie die Unterlagen vorzugsweise als zusammenhängende PDF-Datei ein.
Einreichung an: redaktion@cubusmedien.de
Betreff: Einreichung Fassadentechnik-Award
Einsendeschluss: 15. September 2026


