SCHULBAU-Award 2026
Am 11. November 2026 werden im Rahmen des SCHULBAU Festivals in Berlin herausragende Schulbauten ausgezeichnet, die architektonische Qualität mit nachweisbarer Nachhaltigkeit verbinden. Gesucht werden Projekte, die im Lebenszyklus überzeugen und im kommunalen Kontext umsetzbar sind.

Foto: KI ChatGPT
Ziel der Auszeichnung
Der SCHULBAU Award 2026 zeichnet Schulgebäude und Bildungseinrichtungen aus, die zukunftsfähige Antworten auf die Herausforderungen des Bauens und Lernens geben. Gesucht werden Projekte, die ökologische Verantwortung, architektonische Qualität, flexible Nutzung und wirtschaftliche Umsetzbarkeit miteinander verbinden – unabhängig davon, ob es sich um Neubauten, Sanierungen, Erweiterungen oder modulare Lösungen handelt.
Im Fokus stehen insbesondere Projekte, die neue Wege im nachhaltigen und zirkulären Bildungsbau aufzeigen: ressourcenschonend, anpassungsfähig, langlebig und langfristig nutzbar. Besonders begrüßt werden Ansätze, die Prinzipien des kreislaufgerechten Bauens berücksichtigen – etwa durch modulare Systeme, reversible Konstruktionen, sortenreine Materialtrennung oder Konzepte zur späteren Umnutzung und Weiterverwendung von Bauteilen.
Der Award versteht sich ausdrücklich international und möchte unterschiedliche Wege und Lösungen sichtbar machen – von kommunalen Pilotprojekten bis hin zu innovativen Schulbaukonzepten aus Europa und darüber hinaus. Gesucht werden sowohl experimentelle als auch pragmatische Ansätze, die einen Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger Lernräume leisten.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Projekten, die zeigen, wie Schulbau unter realen kommunalen Rahmenbedingungen erfolgreich umgesetzt werden kann. Nachhaltigkeit wird dabei ausdrücklich praxisnah verstanden: Willkommen sind sowohl einfache und wirtschaftliche Lösungen als auch experimentelle Pilotprojekte mit Vorbildcharakter.
Teilnahmeberechtigung
Zugelassen sind:
- realisierte, im Bau befindliche oder in Planung befindliche Projekte
- Neubauten, Sanierungen, Erweiterungen sowie modulare oder temporäre Schulbauten
- Beiträge von Architekturbüros, Fachplanern, öffentlichen Bauherren, Kommunen, Bildungsträgern sowie interdisziplinären Teams
Gesucht werden insbesondere Projekte mit:
- modularen oder flexiblen Baukonzepten
- nachhaltigen Materialstrategien
- Holz-, Hybrid- oder kreislaufgerechten Konstruktionen
- Lösungen für Rückbau, Umnutzung oder Wiederverwendung
- innovativen Lern- und Raumkonzepten
- energieeffizienten und wirtschaftlichen Betriebsansätzen
- hoher Aufenthaltsqualität für Schüler und Lehrkräfte
- ressourcenschonenden Sanierungs- oder Weiterbaukonzepten im Bestand
Auch Teilaspekte nachhaltiger oder zirkulärer Bauweisen können eingereicht werden. Projekte ohne vollständige Nachhaltigkeitszertifizierung oder umfassende Lebenszyklusanalysen sind ausdrücklich willkommen.
Einzureichende Unterlagen
Die Unterlagen sollen die Idee, Qualität und Besonderheiten des Projekts nachvollziehbar darstellen.
Einzureichen sind:
- Kurzbeschreibung des Projekts
- Erläuterungsbericht zum Konzept
- Pläne, Fotos oder Visualisierungen
- Angaben zu Konstruktion, Materialwahl und Nachhaltigkeitsstrategie
- Informationen zu Energie-, Betriebs- oder Nutzungskonzepten
- optionale Nachweise zu CO₂, Lebenszyklus oder Zertifizierungen
Der Umfang der Unterlagen soll angemessen und praxisnah bleiben.
Bewertungskriterien
Die Jury bewertet die Projekte ganzheitlich und im jeweiligen Kontext.
Nachhaltigkeit & Ressourceneinsatz
- ressourcenschonende Bauweisen
- nachhaltige oder recyclingfähige Materialien
- CO₂-Reduktion und Energieeffizienz
- Langlebigkeit und Robustheit
- ressourcenschonende Sanierung und Weiterverwendung bestehender Strukturen
Kreislaufwirtschaft & Flexibilität
- Rückbaubarkeit und Wiederverwendbarkeit
- modulare oder anpassungsfähige Systeme
- Umnutzungsfähigkeit
- sortenreine Materialtrennung und reversible Konstruktionen
- demontierbare Bauteile und flexible Lebenszyklusstrategien
Architektur & Lernqualität
- Qualität der Lern- und Aufenthaltsräume
- räumliche Flexibilität
- soziale und städtebauliche Einbindung
- Atmosphäre, Gesundheit und Wohlbefinden
Wirtschaftlichkeit & Umsetzbarkeit
- realistische und kommunal umsetzbare Lösungen
- Betriebssicherheit und Wartungsfreundlichkeit
- Lebenszyklusdenken
- Effizienz im Einsatz von Flächen und Ressourcen
Innovation & Vorbildcharakter
- neue Ansätze im Bildungsbau
- internationale Perspektiven
- Übertragbarkeit auf andere Kommunen und Projekte
- Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger Schularchitektur
Der Award möchte ausdrücklich unterschiedliche Wege zu nachhaltigem Schulbau sichtbar machen – von einfachen, wirtschaftlichen Lösungen bis hin zu experimentellen Pilotprojekten.
Jury
Die Jury ist interdisziplinär besetzt und vereint Fachkompetenz aus Architektur, Bildung, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Forschung und öffentlicher Hand.
Preisverleihung
Die Preisverleihung findet am 11. November 2026 in Berlin im Rahmen des SCHULBAU Festivals statt.
Bewerbung
Einsendeschluss: 15. September 2026
Einreichung an: redaktion@cubusmedien.de


