Modernes Gebäude für historischen Campus
Das 100 Jahre alte Pymble Ladies‘ College, an der Upper North Shore in Sydney gelegen, beherbergt fast 2000 Schüler*innen und erstreckt sich über 20 grüne Hektar, wobei flache Backsteinbauten den Großteil der Campusgebäude ausmachen. Zeitgenössische…

Das 100 Jahre alte Pymble Ladies‘ College, an der Upper North Shore in Sydney gelegen, beherbergt fast 2000 Schüler*innen und erstreckt sich über 20 grüne Hektar, wobei flache Backsteinbauten den Großteil der Campusgebäude ausmachen.
Zeitgenössische Architektur im historischen Kontext
Der neue Secondary Innovation Precinct (SIP), der das Zentrum der MINT-orientierten Ausbildung des Colleges bilden wird, soll sich zugleich harmonisch in die historische Campusumgebung einfügen und dennoch als eigenständiger, zeitgenössischer Baukörper hervortreten. Die gestaffelte und geschichtete Südfassade bildet einen einladenden Eingang zum Gebäude; zugängliche grüne Terrassen krönen die einzelnen Bauvolumen. In unmittelbarer Nähe zum denkmalgeschützten Colonnade-Gebäude gelegen, verbindet der Bau den Campus nach Westen und ermöglicht die Erweiterung eines neuen Eingangsbereichs. Die Gestaltung unter der Leitung des Architekturbüros 3XN reagiert sensibel auf das bauliche Erbe der bestehenden Gebäude, die Geschichte des Colleges sowie dessen Engagement für einen grünen, landschaftlich geprägten Campus.

Förderung visueller und sozialer Verbindungen
Das Gebäude ist darauf ausgerichtet, ein zukunftsweisendes Lernumfeld zu schaffen, das in den Werten des PLC – Fürsorge, Mut, Integrität, Respekt und Verantwortung – verwurzelt ist und zugleich ganzheitliches Wohlbefinden und akademische Exzellenz fördert. Auch das Innere spiegelt diese Prinzipien wider. Um ein großes Atrium mit einer breiten sozialen Treppe organisiert, fördert das Erdgeschoss visuelle und soziale Verbindungen über alle Ebenen hinweg. Ein Oberlicht bringt Tageslicht tief in das Gebäude und schafft ein Gemeinschaftsgefühl über alle fünf Geschosse des SIP hinweg.

Offene Lernlandschaften und klare Orientierung
Die architektonische Ausrichtung nutzt den Standort optimal: Beim Betreten des Gebäudes blicken Besucherinnen und Schülerinnen durch das Gebäude hindurch auf den gewachsenen Baumbestand im Norden, während sich nach Westen der große Robotikbereich sowie die Campus Commons mit terrassierten Lernzonen erstrecken, die der natürlichen Topografie des Geländes folgen. Alle fünf Ebenen werden durch den zentralen Atriumraum verbunden, der Lernen sichtbar macht und über eine sozial aktivierende Treppe erschlossen ist.
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