Rückblick auf Frankfurt am Main

2.000 Besucher, rund 30 Speaker und eine prall gefüllte Halle an Ausstellern. Die beiden Tage im April 2026 hätten nicht besser verlaufen können. Neben Inspiration und neuen Kontakten nahmen die Teilnehmenden wertvolle Eindrücke mit.

21. April 2026

Inspirierende Konzepte für moderne Bildung

Eine der größten Herausforderungen beim Schulbau ist es die richtigen Kontakte für die Umsetzung interessanter Projekte zu finden. Die Förderung von Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren im Bildungsbau war daher das wichtigste Ziel der Messe – und es wurde auf ganzer Linie erreicht. Darüber hinaus stellte eine Vielzahl an Speakern moderne Konzepte vor. Ein Highlight war die Exkursion, bei der man live Einblicke in ein großes Transformations-Projekt nehmen durfte.

Die Messebesucher wurden am 15. und 16. April in Frankfurt mit Sonnenschein und 20 °C begrüßt. Besser kann ein Messeauftakt nicht gelingen und besser können die Vorzeichen für eine Veranstaltung nicht sein. Denn genauso gut verliefen die beiden Messetage: für Besucher:innen, Referent:innen und Aussteller:innen.

Erster Tag

Die Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen der Stadt Frankfurt am Main, Sylvia Weber, eröffnete die Veranstaltung vor vollbesetzten Publikumsreihen. Diese sollten auch den ganzen Tag gefüllt bleiben. Bei den brandaktuellen Themenkomplexen von Nachhaltigkeit, Klimaschutz & zukunftsfähigem Bauen, über Pädagogik, Lernkonzepte & Bildungswissenschaft bis zu internationalen Impulsen wurde den Teilnehmer:innen auch inhaltlich viel geboten. Die Referent:innen bereicherten den Tag durch ihre spannenden Vorträge und das Q-&-A am Küchentisch bot einmalige Einblicke in die Potenziale, die entstehen, wenn man die Experten aus den verschiedenen Bereichen an einen Tisch holt. Zum Ausklang des Tages lud Kirsten Jung noch zur Blauen Stunde ein. Zu DJ-Musik und Getränken konnte man die Gespräche des Tages noch weiterführen, das eigene Netzwerk erweitern und Fragen mit Referent:innen und Aussteller:innen vertiefen.

Zweiter Tag

Auch am zweiten Tag hatte die Messe den Besucher:innen viel zu bieten: 14 Referent:innen sprachen in 12 Vorträgen über die Schwerpunkt-Themen Transformation, politische Rahmenbedingungen sowie Beteiligungsmöglichkeiten an der Planung neuer Lernräume. Geschäftsführerin der SCHULBAU, Kirsten Jung, führte dabei charmant und versiert durch den Tag. Wer es am ersten Tag noch nicht geschafft hatte alle Aussteller:innen zu besuchen, konnte den zweiten Tag auch noch nutzen, um Gespräche mit den vielfältigen Aussteller:innen zu führen. Denn auch diese hatten viel zu bieten, was die Planung und Umsetzung von Projekten erleichtert: von der Bauplanung über den Einsatz von modernen Lösungen für den Bau selbst bis zur individuellen Einrichtung der Lernräume.

Exkursion

Die Messebesucher:innen hatten die einmalige Gelegenheit an einer Exkursion zu den „Lateral Towers“ teilzunehmen. Das Transformationsprojekt, bei dem aus der ehemaligen Neuen Frankfurter Börse ein sechszügiges Gymnasium entsteht, wurde von Frau Weiße (Magistrat der Stadt FFM), Frau Kuhnert (ABI) und Herrn Singer (ABI) vorgestellt. Bei der Begehung vor Ort wurden viele Herausforderungen und clevere Lösungen deutlich. Ein absolutes Highlight für alle, die sich mit der Umnutzung von Gebäuden befassen und ein gelungener Abschluss der zweitägigen Veranstaltung.

Statements von der Messe:

Foto: Anna Meuer Stadtschulamt Frankfurt

„Die Messe Schulbau in Frankfurt hat sich erneut als gelungenes Format erwiesen, das die unterschiedlichen Perspektiven von Pädagogik, Architektur und Bau auf überzeugende Weise zusammenbringt. Besonders wertvoll war der interdisziplinäre Austausch: Pädagog:innen, Planer:innen und Entscheidungsträger:innen konnten voneinander lernen und gemeinsame Lösungsansätze für zukunftsfähige Lernräume entwickeln.
Neben den fachlichen Impulsen kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. In angenehmer Atmosphäre entstanden viele gute Gespräche und neue Kontakte, die über die Veranstaltung hinauswirken werden. Die Mischung aus Inspiration, Praxisnähe und offenem Dialog hat die Messe zu einer rundum bereichernden Erfahrung gemacht, für mich und meine anwesenden Führungskräfte.
Nicht zuletzt hat die Veranstaltung auch einfach Spaß gemacht – ein Aspekt, der zeigt, wie lebendig und motivierend das Thema Schulbau vermittelt werden kann.
Fazit: Ein starkes Format mit echtem Mehrwert. Wir gestalten gerne weiter mit!

Uta Clifton, Amtsleiterin des Stadtschulamtes Frankfurt am Main


Foto: Opus Architekten

„Die SCHULBAU Messe ist ein fester Termin in unserem Kalender weil sie sehr kompakt und fokussiert über die neusten, auch internationalen Entwicklungen im Schulbau informiert.“

Andreas Sedler, Opus Architekten


„Es war ein gut organisierter Anlass für anregenden Austausch mit den Baubeteiligten sowie die Möglichkeit bei den Fachanbietern einen Überblick über neue Entwicklungen im Schulbau zu gewinnen.
Insbesondere hat mich das direkte Gespräch mit den wissenschaftlich fundierten Schul- und Gebäudefachberater inspiriert.
Ich bin sicher, dass wir für zukünftige Projekte auf die neu geknüpften Kontakte zurückgreifen werden.“

Frank Werner Otto, Projektleiter, Architekt C.F. Møller Deutschland GmbH


„Die Schulbau-Messe Frankfurt zeigte einmal mehr, wie sich Lernwelten von der reinen Vermittlung hin zu Orientierung, Anwendung und kritischem Denken wandeln. Pädagogische Konzepte und flexible Raumlösungen eröffnen Spielräume für vielfältige, adaptive und gemeinschaftliche Lernformate. Oft genügt bereits eine kluge Nutzung des Bestehenden, um neue Qualitäten im Schulalltag zu entfalten.“

Marco Kellhammer, überkochen e. V.

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